Halbinsel Jasmund

Halbinsel Jasmund Umgrenzt vom Großen- und Kleinen Jasmunder Bodden sowie der Ostsee, ist die Halbinsel Jasmund weltbekannt für Ihre Naturschönheiten und beliebt bei Besuchern aus aller Welt. Bereits im Jahre 1818 verewigte der berühmte Maler Caspar David Friedrich die Rügener Kreidefelsen auf seinem Gemälde "Kreidefelsen auf Rügen".

Auf einer Fläche von ca. 30 Quadratkilometern entlang der Rügener Kreideküste zwischen Sassnitz und Lohme sowie dem angrenzenden Waldgebiet Stubnitz reihen sich die Naturschönheiten Rügens dicht an dicht. Markantester Punkt der Kreideküste und zugleich das Wahrzeichen der Kreidefelsen ist der 118 Meter hohe Königsstuhl. Die Wissower Klinken, eine nicht minder berühmte Formation der Kreidefelsen, stürzten indes im Februar 2005 fast vollständig in die Ostsee. Auch in Zukunft wird sich das Erscheinungsbild der Rügener Kreideküste auf Grund von Wind und Wetter ständig verändern.

Die Chronik des Naturschutzes geht im Nationalpark Jasmund bis ins 16. Jahrhundert zurück, wenngleich der Anlass damaliger Handlungen in der wirtschaftlichen Bedeutung des Waldes als Rohstoffquelle zu sehen ist. Seit 1990, dem Jahr der Gründung des Nationalpark Jasmund, geht es nun in erster Linie um den Schutz der Region vor der immer stärker zunehmenden touristischen Nutzung derselben.

Zu besichtigen gibt es auf der Halbinsel Jasmund neben dem Königsstuhl unter anderem das Nationalpark Zentrum Königsstuhl - eine Ausstellung die sich mit der Entstehungsgeschichte der Region befasst - sowie den Herthasee samt Burgwall aus der Zeit der slawischen Herrschaft Rügens. Die Landschaft der Halbinsel wird geprägt durch große Waldflächen, die knapp zwei Drittel des Gebietes einnehmen. Am südlichen Rand der Stubnitz, einem knapp acht Kilometer langen und vier Kilometer breiten Buchenwald, liegt die größte Stadt der Halbinsel Jasmund, Sassnitz.

Heute ist Sassnitz Ausgangspunkt für die Fährschiffe nach Skandinavien. Im Hafen von Sassnitz und vor allem beim Flanieren auf der alten Steinmole kann man auch heute noch den Fischern beim Anlanden ihres frischen Fanges zuschauen.

Der Nationalpark Jasmund bietet vor allem Wanderern ideale Bedingungen, denn das ausgedehnte Wegenetz führt direkt zu den schönsten Plätzen im Nationalpark. Mit ein bischen Glück lassen sich dann vielleicht auch die zahlreichen Tiere, wie beispielsweise das Rotwild auf der Futtersuche, im kleinsten Nationalpark Deutschlands, dem Nationalpark Jasmund beobachten. Bei einer Wanderung entlang des Strandes, wird man hingegen nicht nur mit tollen Ausblicken auf die weißen Kreidefelsen belohnt, sondern oft auch mit beeindruckenden Fossilienfunden wie Bernstein. Weitere Attraktionen der Halbinsel Jasmund sind im übrigen die Feuersteinfelder bei Neu-Mukran sowie das im 16. Jahrhundert errichtete Schloss Spyker.

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