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Jagdschloss Granitz, Informationen über das Jagdschloss Granitz auf Rügen

Jagdschloss Granitz

Jagdschloss Granitz Eines der beliebtesten Ausflugsziele der Insel Rügen ist das Jagdschloss Granitz. Nahe dem Ostseebad Binz und inmitten der Granitz – einem riesigen Buchen- und Mischwaldgebiet – lockt das Jagdschloss Granitz jährlich mehr als 200.000 Besucher zu einer Besichtigung.

Täglich hat das Jagdschloss Granitz seine Pforten für Besucher geöffnet und zeigt ständig wechselnde Ausstellungen. Das Jagdschloss Granitz ist wirklich ein absolutes Muss bei jedem Rügenurlaub, denn von keinem Punkt der Insel Rügen hat man so eine gute Aussicht über die ganze Region.

Auch wenn das Jagdschloss mit dem Auto erreichbar ist, sollten Besucher davon absehen. Stattdessen gibt es die Möglichkeit, die Sehenswürdigkeit mit dem sogenannten „Jagdschlossexpress“ von Binz oder Binz-Ost sowie zu Fuß und mit dem Rad zu erreichen. Auch die Schmalspurbahn „Rasender Roland“ befährt das Jagdschloss.

Auf der höchsten Stelle Südostrügens, dem 107 Meter hohen Tempelberg, steht das imposante Schloss, dessen Mittelturm weit über die Baumkronen ragt und schon von weit her sichtbar ist.

Geschichte des Jagdschlosses

Im Zeitraum von 1836 bis 1846 wurde das Jagdschloss im Auftrag des Fürsten Wilhelm Malte I. zu Putbus nach Bauplänen von Johann Gottfried Steinmeyer erbaut. Markant sind vor allem die vier runden Ecktürme und der 38 m hohe Mittelturm.

Errichtet wurde das Jagdschloss aufgrund des Bedürfnisses des Fürsten nach mehr Status. Der Mittelturm, der heute nicht mehr wegzudenken ist, war bis Ende der 1830er Jahre nicht in der Planung. Das lag daran, dass noch am Grundriss des Schlosses gearbeitet wurde. Erst durch die Pläne Karl Friedrich Schinkels konnte der Mittelturm erbaut werden.

Zuallererst beherbergte das Jagdschloss die Gäste der fürstlichen Familie. Aufgrund eines Brandes Ende der 1860er Jahre lebte die Familie dann für einige Jahre selbst im Schloss. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts diente das Jagdschloss als Attraktion für Besucher.

Nachdem das Jagdschloss über 100 Jahre im Besitz der Familie Putbus war, wurde es 1944 zum Staatseigentum. Einige Jahre später begannen die Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten, durch die das Schloss heute in neuem Glanz erscheint.

Das Jagdschloss heute

Heute zieht vor allem der Mittelturm Besucher in den Bann. Im Inneren des Mittelturmes befindet sich eine freitragende Wendeltreppe mit 154 gusseisernen Stufen, die einen Blick hinab auf den Turmboden gewähren. Der schwindelerregende Aufstieg auf das Dach des Mittelturms sollte auf jeden Fall in Angriff genommen werden, denn der Blick von der Aussichtsplattform auf dem Dach ist einmalig. Hier warten atemberaubende Panoramen auf die Besucher.

Weite Teile der Insel Rügen lassen sich von hier oben überblicken. Wenn es das Wetter zulässt, kann man sogar die Insel Usedom und die polnische Küste sehen. So sind die Wälder der Granitz, die Halbinsel Mönchgut einschließlich des Ostseebades Binz, die Halbinsel Jasmund samt den Rügener Kreidefelsen, die Halbinsel Wittow, die Insel Vilm, die alte Residenzstadt Putbus sowie die Hansestädte Stralsund und Greifswald in Sichtweite.

Doch das Jagdschloss Granitz bietet nicht nur etwas für jene, die einen Panorama-Blick genießen oder durch die Räume des Schlosses schlendern wollen. Es gibt auch zum Beispiel Mondwanderungen zum Schluss oder Konzerte mit klassischer Musik im Marmorsaal des Schlosses. Besagter Marmorsaal kann sogar für Hochzeiten gemietet werden.

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